{"id":340,"date":"2026-01-30T12:26:48","date_gmt":"2026-01-30T11:26:48","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.2.218\/?p=340"},"modified":"2026-02-06T23:42:37","modified_gmt":"2026-02-06T22:42:37","slug":"gedanken-zu-den-themen-klimawandel-und-umwelt-retten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.mgeminn.ddnss.de\/?p=340","title":{"rendered":"Gedanken zu  den Themen &#8222;Klimawandel&#8220; und &#8222;Umwelt retten&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p>Klimawandel gibt es seit es Klima gibt. Siehe hierzu auch meine Gedanken in <a href=\"https:\/\/wolke1.mgeminn.ddnss.de\/index.php\/s\/CPYr29z8L8pzC6f\">https:\/\/wolke1.mgeminn.ddnss.de\/index.php\/s\/CPYr29z8L8pzC6f<\/a> Kapitel 2.2.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wissenschaft ist sich weitestgehend einig: auch der Mensch tr\u00e4gt mittlerweile zum Klimawandel bei. Das stelle ich nicht in Frage! Allerdings stelle ich sowohl den Zeitpunkt in Frage als auch die Schlussfolgerungen hieraus.<\/p>\n\n\n\n<p>Genau das selbe gilt auch f\u00fcr die \u00c4nderung der Umwelt durch den Menschen: auch hier ist die Wissenschaft sich einig \u00fcber die Beeinflussung durch den Menschen. Und auch hier stelle ich nicht das &#8222;ob&#8220; in Frage, sondern den Zeitpunkt und die Schlussfolgerungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gehen wir doch mal kurz in der Geschichte zur\u00fcck: \u00dcber hunderttausende Jahre durchwanderte der Mensch die Natur auf der Suche nach Nahrung und Schutz vor Umwelteinfl\u00fcssen. Er entnahm der Natur Fr\u00fcchte, Samen und Wurzeln als Nahrung, gelegentlich erlegte er auch mal ne Jagdbeute. Die Anzahl der Menschen war so gering und die Eingriffe in die Natur damit so unbedeutend, dass ein Einfluss des Menschen auf Natur oder Klima nicht nennenswert oder sogar nicht vorhanden war.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor ungef\u00e4hr 10000 Jahren begann der Mensch, sein Leben als wandernder J\u00e4ger und Sammler abzulegen und sich an festen Orten niederzulassen. Er ern\u00e4hrte sich nun von Ackerbau und Viehzucht. Damit hat er direkt in die Natur eingegriffen: er bearbeitete Grund und Boden, um N\u00e4hrpflanzen anzubauen. Durch selektive Vermehrung z\u00fcchtete er Tierrassen, die sich besser f\u00fcr ihn nutzen lie\u00dfen als ihre nat\u00fcrlichen urspr\u00fcnglichen Vorfahren. Er ver\u00e4nderte nat\u00fcrliche Wasserl\u00e4ufe, um seine Felder zu bew\u00e4ssern und auch, um seine Behausungen vor \u00dcberschwemmungen zu sch\u00fctzen. Apropos Behausungen: feste Bauten ersetzten mehr und mehr die urspr\u00fcnglichen Behausungen (wie H\u00f6hlen oder auch einfache Unterst\u00e4nde aus \u00c4sten und Bl\u00e4ttern). Sp\u00e4testens hier waren Eingriffe in die Natur durch den Menschen an der Tagesordnung. Allerdings war die Anzahl der Menschen nach wie vor sehr gering: seine Eingriffe in die Natur waren lokal sehr begrenzt und konnten wohl von der Natur geschluckt werden. Allerdings waren diese Eingriffe bereits da und sind zum Teil auch heute noch nachweisbar!<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch sind Eingriffe aus jener Zeit so einschneidend, dass sie auch heute noch nachwirken. Unsere heutigen Nutzpflanzen und -tiere sind nichts weiter als Weiterz\u00fcchtungen jener ersten selektiv gez\u00fcchteten Sorten und Rassen. Bauten aus jener Zeit sind gefunden und wissenschaftlich untersucht worden. <strong>Der Eingriff des Menschen in die Umwelt existiert also nachweislich seit mindestens 10000 Jahren!<\/strong> in wie weit die damaligen Ver\u00e4nderungen auch das Klima beeinflussten, kann ich nicht beurteilen. Ich denke aber, dass sie zumindest lokal Auswirkungen gehabt haben d\u00fcrften.<\/p>\n\n\n\n<p>10000 Jahre sp\u00e4ter, also heute, gibt es mehr als 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Der Bedarf an Nahrungsmitteln und Wohnraum ist entsprechend hoch. Die Fl\u00e4che, die zur Produktion der erforderlichen Nahrungsmittel gebraucht wird, ist mittlerweile so gro\u00df, dass nat\u00fcrlich belassene Refugien kaum noch Platz finden. Dazu kommen enorm gestiegene Anspr\u00fcche des Einzelnen insbesondere in den reichen Industriestaaten.<\/p>\n\n\n\n<p>Industriestaaten? Ja: der Mensch produziert schon lange nicht mehr nur Nahrungsmittel und Wohnraum. Immer mehr Ressourcen, insbesondere Energie, werden verwendet f\u00fcr G\u00fcter, die nicht ausschlie\u00dflich zur Befriedigung der Grundbed\u00fcrfnisse (Nahrung, Schutz vor Naturereignissen) dienen. Dies verst\u00e4rkt den &#8222;Raubbau an der Natur&#8220; nat\u00fcrlich weiter, und zwar ganz enorm!<\/p>\n\n\n\n<p>Wie sieht das denn nun mit unseren M\u00f6glichkeiten aus? K\u00f6nnen wir das Klima, die Natur, ja sogar den ganzen Planeten, &#8222;retten&#8220;?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Antwort ist ganz einfach: NEIN!<\/p>\n\n\n\n<p>Das Klima \u00e4ndert sich sowieso. Es ergibt sich nach Naturgesetzen entsprechend herrschender Randbedingungen. Genau so verh\u00e4lt es sich auch mit unserer Umwelt: Flora und Fauna auf diesem Planeten passen sich seit hunderten von Jahrmillionen den herrschenden Randbedingungen an. <strong>Wir k\u00f6nnen weder das Klima noch die Umwelt zerst\u00f6ren, ebenso wenig k\u00f6nnen wir sie retten.<\/strong> Das machen die schon selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Was wir allerdings k\u00f6nnen und leider auch tun, ist an den Randbedingungen schrauben, nach denen sich Klima und Umwelt entwickeln. Da sich hierdurch Klima und Umwelt anpassen werden, \u00e4ndern sich auch die Randbedingungen f\u00fcr die Menschheit. Ob das f\u00fcr unsere eigene Entwicklung vorteilhaft oder eher schlecht ist? Wer wei\u00df? Da wir aber genau das nicht wissen, <strong>sollten wir unseren Einfluss auf die Faktoren, die Klima und Umwelt beeinflussen, so weit wie m\u00f6glich senken<\/strong>. Immerhin haben uns Klima und Umwelt ohne den Einfluss des Menschen erm\u00f6glicht, uns zu dem zu entwickeln was wir heute sind. Ob und wie wir unter ge\u00e4nderten Bedingungen leben k\u00f6nnten, k\u00f6nnen wir nicht einmal ansatzweise absch\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das bedeutet:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Den Energie-Hunger der Menschheit massiv reduzieren.<\/li>\n\n\n\n<li>Wo das nicht m\u00f6glich ist: Energiewende hin zu erneuerbaren Energien.<\/li>\n\n\n\n<li>Vermeidung jeglicher Umweltverschmutzung.<\/li>\n\n\n\n<li>Sparsamerer Umgang mit Ressourcen, zum Beispiel durch Recycling wo immer es m\u00f6glich ist.<\/li>\n\n\n\n<li>Herunterfahren der Anspr\u00fcche und damit der Produktion nicht notwendiger G\u00fcter. Der Mensch sollte wieder lernen, mit den wirklich erforderlichen Produkten zufrieden zu sein. &#8222;Nicht alles was gemacht (produziert) werden <strong>kann<\/strong>, <strong>muss<\/strong> auch gemacht (produziert) werden!&#8220;.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Ich habe kein Patent-Rezept, wie diese und eventuell weitere erforderliche Ma\u00dfnahmen m\u00f6glichst schnell umgesetzt werden k\u00f6nnen. Aber: Wenn wir diese Punkte befolgen, sollte die Erde auch f\u00fcr uns Menschen noch recht lange eine lebenswerte Welt bleiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klimawandel gibt es seit es Klima gibt. Siehe hierzu auch meine Gedanken in https:\/\/wolke1.mgeminn.ddnss.de\/index.php\/s\/CPYr29z8L8pzC6f Kapitel 2.2. Die Wissenschaft ist sich weitestgehend einig: auch der Mensch tr\u00e4gt mittlerweile zum Klimawandel bei. Das stelle ich nicht in Frage! Allerdings stelle ich sowohl den Zeitpunkt in Frage als auch die Schlussfolgerungen hieraus. 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